Im Gras liegende Frau

Tipps für Lehrer

Immer mehr Kinder leiden unter Allergien. Was ist zu beachten, wenn man in seiner Klasse einen kleinen Allergiker hat?

Tipps für Lehrer

Schätzungen gehen davon aus, dass jeder vierte Jugendliche unter einer Form von Heuschnupfen leidet. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch in Ihrer Klasse ein kleiner Allergiker sitzt, ist somit sehr groß. Werden einige wenige Verhaltensregeln berücksichtigt, erlauben moderne Therapien den betroffenen Kindern ein weitgehend normales Leben.
Gelegentlich kann es durch die Krankheit aber trotzdem zu Einschränkungen in der Lebensführung kommen, vor allem, wenn sie nicht behandelt wird. Juckende Augen und laufende Nase sind Schuld, dass Kinder sich nicht voll auf den Vokabeltest oder die Mathearbeit konzentrieren können. Daher kann es zu krankheitsbedingter Leistungsminderung, Unaufmerksamkeit und Fehltagen kommen.

Was sind die Anzeichen einer Allergie?

Häufig wissen Lehrer jedoch nicht, dass einer ihrer Schüler unter einer Allergie leidet. Treten eines oder mehrere der folgenden Symptome regelmäßig auf, so spricht dies für das Vorliegen einer Allergie:

  • laufende Nase
  • Niesreiz
  • Verstopfung der Nasenwege
  • tränende, gerötete Augen
  • Juckreiz: z.B. Nase, Augen, Mund bzw. Rachen, Ohr können betroffen sein

Leidet einer Ihrer Schüler unter diesen Symptomen, sollten Sie die Eltern daraufhin ansprechen und sich nach möglichen Verhaltensregeln erkundigen.

Liegt ein Notfallplan vor?

Bei schwerer Allergie sollte das Kind immer einen vom Arzt erstellten Notfallplan und Medikamente bei sich haben. Dieser sollte auch in der Schule hinterlegt werden und allen Lehrern bekannt sein.

Schulsport

Mit gewissen Einschränkungen ist es also auch für Kinder mit Allergien möglich, am Schulsport teilzunehmen. Zur Sicherheit sollte die Wahl der körperlichen Betätigung aber auf die Erkrankung abgestimmt und nach Möglichkeit mit den Eltern bzw. dem Arzt des Kindes abgesprochen werden. Das Kind sollte sportliche Aktivitäten nach eigenem Ermessen beenden dürfen.
Weiterhin ist auf Belastungen durch Allergieauslöser zu achten, etwa Pollen im Freien oder Hausstaubmilben in Sporthallen. Bei Wettkämpfen kann die Gefahr der Selbstüberschätzung bestehen.

Bild-Quelle: shutterstock.com, © Lisa F. Young

Autor: bsmo-Redaktion

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