Im Gras liegende Frau

Wenn die Arbeit krank macht

Bei der Arbeit kommen wir mit unterschiedlichen Stoffen in Kontakt. Einige Menschen können daraufhin Allergien entwickeln, die sogar einen Wechsel des Berufs erforderlich machen.

Wenn die Arbeit krank macht

Haben Sie den Verdacht, dass Ihre allergischen Beschwerden berufsbedingt sind? Dann überprüfen Sie zunächst, ob Ihre Beschwerden am Wochenende oder im Urlaub abnehmen und in welchen Situationen die Symptome genau auftreten.
Erhärtet sich Ihr Verdacht, können Sie Ihren Vorgesetzten und den Betriebsarzt informieren. Letzterer kann Sie über mögliche Schutzmaßnahmen informieren. Informationsbroschüren zu allergischen Erkrankungen im Beruf bieten auch die jeweiligen Berufsgenossenschaften an.

Führen Schutzmaßnahmen und eine Arbeitsplatzveränderung nicht zu einer Besserung der Beschwerden, hilft nur ein Berufswechsel. Informationen über Umschulungen und mögliche Alternativen können Sie beim Arbeitsamt einholen.

Vorsicht bei der Berufswahl

Während der Arbeit kommt der Mensch mit verschiedenen potenziell allergenen Stoffen in Kontakt. Daher kann auch die Berufswahl eine Rolle bei der Entwicklung von Allergien spielen. Besonders häufig können sich bei folgenden Berufsgruppen Allergien entwickeln:

  • Bäcker
  • Friseure
  • Holzverarbeitendes Handwerk
  • Metallverarbeitendes Handwerk
  • Landwirte
  • Geflügelzüchter
  • Chemische Industrie

Vor allem Jugendliche, die als Kinder unter Milchschorf litten, Heuschnupfen oder ein Ekzem hatten, sollten ihren Berufswunsch mit Bedacht wählen. Ein Tierhaarallergiker sollte also besser keine Tierpflegerausbildung machen.
Weitere Informationen und Tipps kann Ihnen der Hausarzt oder Allergologe aber auch die Berufsberatungsstellen des Arbeitsamtes und der Berufsgenossenschaften geben.

Bild-Quelle: shutterstock.com, © Tomasz Trojanowski

Autor: bsmo-Redaktion

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